Montag, 10. Juli 2017

Zur Entspannung

Wie immer, wenn ich beim Nähen nicht groß nachdenken will, aber gern etwas machen möchte, wirds ein Kissen (… oder ein Täschchen). Und weil mir meine immer voller werdene Restetüte schon lange im Weg ist, hab ich mich darüber hergemacht. Richtig leer geworden ist die nun aber auch nicht! Aber ein neues Kissen ist fertig. Und weil es wirklich entspannend sein sollte, ist es ein Log Cabin Kissen geworden. Einfach die Stoffstückchen, die oben auf lagen und die passende Größe hatten, habe ich genommen und bin ganz erstaunt  über die Wirkung. Da sucht man manchmal ewig nach einer guten Farbkombi und dann entsteht die manchmal auch ganz von allein.

Ja, gut, die Farben sind schon meine. Mittlerweile habe ich ja ein Lieblingsspektrum. Aber ob ich jetzt willentlich Rot, Türkis und Gelb kombinieren würde? Obwohl, nach diesem Versuch dann vielleicht schon:





Donnerstag, 6. Juli 2017

Little Trees und Kissen





Ach, wie schön, dass der jetzt fertig ist! Und schön ist ergeworden. Ich wundere mich, dass ich eine zeitlang gar keine Lust mehr hatte daran zu arbeiten. Das Finish ging dann nämlich ganz schnell. Den Stoff für die Rückseite hatte ich im Vorrat und er passt. Das Mäander-Quilting habe ich schon lange nicht mehr gemacht und hat mir wieder viel Spaß gemacht. Ich mag einfach, wie sich die Oberfläche verändert und der Quilt eine ganz besondere Struktur bekommt. Einmalig bisher für mich, ist das Binding in der Farbe der Vorderseite, aber bestimmt bleibt das nicht so. Die Wirkung ist schon speziell und passt hier besonders gut.

Und dann noch dieses Kissen. Ganz anders als bei meinen üblichen bunten, bin ich dieses Mal recht zurückhalten mit der Farbe umgegangen. Aber schön ist das! Dafür habe ich mit dem Quilting nicht gespart. In der Naht, und mit Straigtlines um das EPP-Muster und dann noch Free-Motion! Nach einem großen Quilt flutscht so ein kleines Format ganz leicht durch die Maschine. Weil ich das Binding mit der Maschine annähen wollte, aber nicht auch noch eine Naht durch das Freemotion-Quilting laufen lassen wollte, habe ich das Binding dieses Mal von der Rückseite ausgehend aufgenäht. So läuft die Naht auf dem Binding und stört mich nicht. Die Wirkung insgesamt ist recht edel, oder?





Dienstag, 20. Juni 2017

Kleine Quilts für kleine Menschen





Vor einiger Zeit schon haben wir Mädels vom MMQ beschlossen, Quilts für kranke Kinder zu nähen. Über einen Kontakt der Stephanuskirche sind wir auf eine Kinderstation aufmerksam geworden, für die wir nähen wollen. Einen ersten Quilt habe ich schon vor einiger Zeit gezeigt. (Ja, ich weiß, vor einiger langer Zeit). Nun ist ein zweiter fertig geworden, die Jungsversion sozusagen und sobald wir ein paar mehr zusammen und fertig gestellt haben, werden wir die Quilts weitergeben und hoffen, dass sich ein kleines Kind darüber freuen kann. Am letzten Sonntag hatte ich beide zum Treffen des MMQ dabei und wollte sie auf der Kirchenmauer fotografieren. Wie immer habe ich mit dem Wind gekämpft. Ich bin immer froh, wenn mich niemand dabei beobachtet: Immer ein bisschen fluchend, immer ein bisschen aus der Puste. Zum Schluss klappt es aber doch den oder die Quilts auf die Mauer zu legen, schnell das Tablet zu schnappen, hoffen, dass alles noch so liegt, wie ich es will und abzudrücken, ohne allzu große Windböen (ein paar kleine finde ich ganz okay!).



Was ja vielleicht mal ganz interessant ist, ist zu zeigen, dass es mit meinem "Little Trees"-Quilt weitergeht. Die Blöcke sind zum großen Teil vom Bee Germany genäht worden, viele andere habe ich selbst dazu gegeben. Nun ist er zur Hälft gequiltet und ich finde ihn so schön! Viele sagen: "Oh, ein Weihnachtsquilt!" Aber das ist er nicht! Er ist einfach ein fröhlicher Quilt mit Bäumen. Ich finde, er funktioniert das ganze Jahr.

Dienstag, 18. April 2017

Wenn Ostern das Wetter schlecht ist …

… ist das gut für die Nähmaschine. Die hat dann nämlich zu tun. So war es zumindest bei mir, wenigstens in den Zeiten, in denen ich nicht gefrühstückt oder überhaupt gegessen habe. Oder nicht eine DVD mit meinen Mädchen oder sogar einmal mit meinem Sohn gesehen habe, oder geräumt habe. Mein ganzer Kleiderschrank ist nun auf- und ausgeräumt. Und trotzdem blieb  noch einige Zeit zum Nähen übrig.
Andrea hat vor kurzem einen so schönen Kinderquilt genäht, den ich nachnähen wollte. Das Muster geht schnell und der Quilt hat genau die richtige Kindergröße, wie ich finde. Die Materialpackung bekommt man bei ihr im Shop und die Anleitung dazu ist hier zu sehen.
Ich könnte mir denken, dass dieser Irish Chain Quilt eine tolle Vorlage für ein weiteres Charityprojekt sein könnte, das wir schon eine Zeit lang mit dem MMQ besprochen haben. Mal sehen.




Ein weiteres Charity-Projekt ist das Kissen meines Sohnes   :)
Schaut das mal an. "Z’ammgeschmust" nennen die Bayern das! Allerdings ist mein Kleiner mittlerweile zu groß für Enten. "Aber nicht zu groß für ein Schmusekissen", sagt er. Da habe ich gern geholfen. Was ein Glück, dass ich von ihm zu Weihnachten Stoff geschenkt bekommen habe! Die VW-Bullis sind von ihm, das Drumherum haben wir zusammen ausgesucht, der Cherio-Darling-Block ist aus dem The Quiltblock Cookbook und hat uns auch beiden gefallen. Nun ist das Kissen deutlich erwachsener, auch wenn das Inlay das alte geblieben (bleiben musste!) und schon ein wenig dünn geworden ist.


  

Freitag, 7. April 2017

Vier BeeGermany-Blöcke und: Ein fertiges Kissen

Im Moment flutschen bei mir "nur" die kleinen Dinge ganz gut. Zwei fertige Tops, das eine schon gesteckt, warten aufs Quilting. Aber nie ist genug Zeit – und die brauche ich, um ein größeres Stück zu bearbeiten. Und so mache ich mich an die Kleinigkeiten, die in der Summe dann so klein gar nicht sind. Mein EPP-Kissen ist fertig geworden und leuchtet gerade so schön, wie ich es mir vorgestellt hatte. Und zwei BeeGermany-Aufgaben sind erledigt. Die eine für Monika noch für den April, die andere für Steffi muss sogar erst im Juni fertig sein. Da habe ich also ganz gut vorgearbeitet. Die Aufgaben selbst haben es mir aber auch leicht gemacht. Log Cabins liebe ich schon immer und den Bright Birch Trees Block habe ich so ähnlich schon einmal genäht, der macht einfach Spaß weil seine Wirkung so fantastisch ist.

Damit habe ich jetzt frei Bahn fürs Wochenende. Mal sehen, ob ich nicht doch einen Quilt unter die Nähmaschine bekomme – oder mache ich mich schon an einen Kinder Charity Quilt für eine Aktion, die die MMQ-Damen für ein Münchener Krankenhaus planen. Dazu erzähle ich bestimmt noch mehr.









Dienstag, 21. März 2017

Und immer wieder EPP

Ich tue es so gern! Die Schablonen ausschneiden, die Stoffe auswählen, dann zuschneiden und heften, die Teile auslegen und mich schon freuen, wie das wird, das zusammennähen schließlich mit einem harmlos kleinen Beginn bis zum letzten Teil eines mehr oder weniger großen ganzen. Dann die Heftfäden wieder entfernen und vorsichtig die Schablonen herausziehen. Schon die Rückseite sieht beeindruckend aus.


Bügeln, bügeln, bügeln, ein bisschen Sprühstärke vielleicht? Ich muss an dieser Stelle gestehen, dass ich den Geruch von Sprühstärke liebe! Es erinnert sich irgendetwas in mir, denn ich habe in meinem übrigen Leben mit Sprühstärke wenig zu tun. Aber auf manchem genähten ist sie doch ganz hilfreich so lange man es nicht übertreibt. Und der Geruch bleibt – beim Applizieren der fertigen Rosette hatte ich sie immer noch in der Nase. Hach, ich mag das.


Ich habe in diesem Fall auf Essex Yarn Dyed Linen in Charcoral appliziert und es soll ein Kissen mit 50 x 50 cm werden. Ich wollte sehen, wie die kräftigen Farben auf dem dunklen Hintergrund leuchten. Und das tun sie. Meine Fotos sind immer am Abend entstanden, deshalb geben sie die Wirklichkeit nicht ganz wieder. Aber man kann es ahnen, das wird ein Hingucker. Ich freue mich schon drauf das Kissen fertig zu sehen.
Die EPP-Vorlage habe ich mir mal selbst nach einem Foto gebaut. Wer daran Interesse hat kann mir  eine Mail schicken, ich kann sie als Pdf gern weitergeben.

Sonntag, 12. März 2017

Kleinigkeiten




Aber doch besonders. Die Tasche ist nach einem Schnitt von sotakhandmade genau wie der Beutel ganz unten. Die Täschchen sind eben einfach Täschchen, die ich immer gern nähe. Besonders, wenn ich es abends noch an die Nähmaschine schaffe und mich nicht in "was Großes" einfinden kann. Meistens mache ich dann nämlich Fehler, die mich eher zurückwerfen

So sind in der letzten Zeit einige Kleinigkeiten entstanden. Ein bisschen ärgert es mich, dass ich oft auch nicht zum posten komme. Früher habe ich noch mit meiner Kamera bei schönem Licht fotografiert, heute mache ich das mit dem Handy … und dann wird fix auf Instagram geteilt. Das ist auch toll, keine Frage. Man kann schnell zeigen, was gemacht hat und sieht genau so schnell, was die anderen tun. Aber viel erzählen kann man nicht. Das geht hier auf dem blog einfach besser.

Und da ich mich dem Blogschreiben und -lesen verpflichtet fühle, schließlich habe ich hier das nähen von Quilts, Täschchen, Beutel, Kissen, zahlreichen Techniken etc. gelernt, will ich es nicht vernachlässigen. Vielleicht nicht ganz so oft wie früher noch, aber ein bisschen öfter als in der letzten Zeit.

Samstag, 7. Januar 2017

Oktobersterne

Und das im Januar? Tatsächlich habe ich mit diesem Quilt im Oktober angefangen, nach dem wir im Bee Germany die Aufgabe von Andrea bekommen hatten, Sterne aus Oakshot-Stoffen zu nähen. Ich habe mich in das einfache Muster verliebt und weil im Oktober der Herbst regiert, hat es mir so gut gefallen, Sterne zu nähen. Ich hatte schon eine ganze Zeit lang gelbe Stoffe gesammelt. Nicht einfach Gelb, sondern dieses besondere Maisgelb, das ich so mag. Es ist auch ein Herbstgelb, finde ich. Dazu den leicht gemusterten Hintergrundstoff von Moda, "Weave" heißt der (und ich liebe ihn!), in einem leicht bräunlichen Grau, so wie man im November oft den Himmel sieht, wenn es beginnt schon viel zu früh dunkel zu werden. Dazu ein paar Sterne in Rot, die sind wohl dem langsam aufsteigenden Weihnachtsgefühl geschuldet. So war der Plan.


Ich hatte mir sogar eine Skizze gemacht, die noch in meinem Nähzimmer hängt, da kann man ganz gut sehen, was ich mir gedacht hatte. (Ignoriert mal die kleine Skizze zu den Schlüsselanhängern, die habe ich immer mal zwischendurch genäht und wollte die Maße nicht vergessen). Die Realtät sah dann aber ganz anders aus. Ich hatte zu wenig Rückseitenstoff, denn der war eigentlich für etwas anderes gedacht.  Also habe ich nicht nur Sterne aus Musterstoffen auf Hintergrundstoff genäht, sondern auch Unisterne auf Musterstoff. Die habe ich dann später mit den Kreisziffern eingetragen. Es hätte so auch alles gut geklappt, wenn ich nicht ein Hintergrundquadrat verschnitten hätte. Tatsächlich: ein dämliches Quadrat – und ich musste Stoff nachbestellen. Bis ich den gefunden hatte! Und dann in der richtigen Farbe. Die steht nämlich nirgends. Hier bin ich schließlich fündig geworden. Noch einmal herzlichen Dank für die Mühe und den tollen Service mit dem hin- und herschicken von Stoffmustern. Schließlich habe ich 20 cm bestellt und konnte mein Quilttop fertig bekommen. Puuhh!




Ich glaube für mich kann ich mein Zitat aus dem letzten Post umformulieren: "Mein Quilt ist, was passiert, wenn ich gerade etwas anderes plane!" Trotzdem, ich bin sehr glücklich mit dem Ergebnis und freue mich schon aufs fertigstellen!

Samstag, 31. Dezember 2016

Nur noch ein paar Stunden …


trennen mich vom neuen Jahr 2017. Da ist es Zeit ein bisschen zurückzuschauen. Wie immer bin ich verwundert darüber, was ich alles genäht habe. Dabei habe ich das ganze Jahr über das Gefühl gehabt, nicht genug Zeit zum Nähen zu haben. Ich merke mir das mal fürs neue Jahr und mache mir das bewusst, wenn das Gefühl "Ich komme aber auch zu nichts" aufkommt. Doch, ich bin zu einer Menge gekommen! Sieben Quilts habe ich genäht, etliche Täschchen und viele Kissen von mir sind in gute Hände gekommen. Dazu die Schlüsselanhänger, von denen ich noch viel mehr gemacht habe, als hier zu sehen sind. Das waren in diesem Jahr die Weihnachtsgeschenke an all die lieben Menschen, mit denen ich zusammenarbeiten konnte. Und die Kultüren. Nicht zufällig steht das Bild in der Mitte meines Mosaiks. Wobei es mir nicht so sehr um die Ausstellung an sich geht, als um alles andere drumherum. Die Munich Modern Quilters, mit denen ich einmal im Monat zusammen nähe, möchte ich nicht missen. Danke, Ihr Lieben! Ich freue mich auf das neue Jahr und bin gespannt, was darin alles entstehen wird.
Genau so der Bee Germany! Ich weiß gar nicht, in welche Runde es in diesem Jahr gehen wird. Zwar sind wir weniger, aber jeder zweite Monat wird mit einer Aufgabe bestückt sein und wenn ich auf den Beequilt aus 2016 schaue, freue ich mich auf mein neues Projekt, auch wenn ich noch keine Ahnung habe, was es werden könnte.
Und so will ich es mit allem halten: Mal sehen, was das neue Jahr bringt. Keine genauen Pläne, ein paar Wünsche, viele Vorstellungen von Dingen, die sein könnten. Viel Zuversicht und Vorfreude auf ein neues kreatives Jahr!
Vielen Dank ihr lieben Leser, die ihr immer wieder bei mir vorbeischaut, auch wenn die Pausen zwischen meinen Posts manchmal recht lang werden. Ich könnte mir jetzt vornehmen und versprechen, dass alles besser wird und ich mir mehr Mühe geben werde. Aber wie sagte schon John Lennon (und der soll es auch von jemandem übernommen haben): Leben ist, was passiert, wenn man gerade etwas anderes plant. Also, auf diese Weise ein friedvolles und schönes 2017!

Montag, 24. Oktober 2016

Das war so schön …

… über 300 Besucher hatten wir bei dem Kultüren Wochenende auf unserer Quiltausstellung! So viele schöne Begegnungen, Gespräche und staunende Menschen, die sich unsere Quilts, Kissen, Taschen und Täschchen angeschaut haben. Es war wunderschön – und ich freue mich schon jetzt auf das nächste Jahr. Wir konnten über 200 Lose verkaufen und freuen uns, dass der Quilt am Schluss in so besondere Hände gekommen ist. Ich habe nicht viel fotografiert, nie war Zeit. Aber gestern, kurz bevor der zweitre Tag begann, habe ich vier Fotos von der fertigen, noch unberührten Ausstellung gemacht. Hier sind sie: