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Sonntag, 27. März 2011

April - Mein Bee Germany Monat!

Heut scheint mein Posting-Tag zu sein, aber es gibt einfach viel zu erzählen. Besonders freue ich mich über dieses hier: Endlich ist mein Bee Germany Monat gekommen. Ich habe lang überlegt, was ich gern genäht haben möchte und mich dann an einen superschönen Wonky Houses Quilt erinnert, den ich mal im Netz gesehen habe (aber nun zum "Deubel komm raus" nicht mehr wiederfinden kann. Aber egal, ich habe Stöffchen zusammengestellt und zugeschnitten, Umschläge gepackt und eine Anleitunggeschrieben. Morgen werden meine Briefe auf die Post getragen.


Aber irgendwie denke ich immer "Ein bild sagt mehr als tausend Worte" und es macht so viel Spaß, so dass ich selbst zwei Blöcke genäht habe, die ich mir nun auch von allen Teilnehmern wünsche. Es sind jeweils ein Haus und ein Baum, möglichst bunt und ein bisschen "wonky". Es gibt auf anderen blogs viele viele Beispiele, besonders gefallen haben mir auch die hier. So dürfen die Häuschen auch ruhig aussehen. ich bin gespannt, was passieren wird.


Hier sieht man, wie ich geplant und genäht habe. Es ist gar nicht kompliziert und muss auch gar nicht weiter erklärt werden, oder?


Da ist er nun - mein Indian Soul Quilt

Ach, er ist so schön geworden! Ich bin ganz glücklich!





Indian Soul Quilt - 7. Woche

Binding




Nur noch diese letzte Woche trennt Euch nun von Eurem fertigen Quilt! Es geht ans Binding. Hier ist es wirklich gut erklärt, aber noch ein paar Anmerkungen dazu von mir: Da mein Muster in verschiedenen Größen nachgenäht wurde, bitte das Binding mit 2-mal der Länge + 2-mal der Breite + ca. - und das ist großzügig berechnet - 1 m Zugabe für die Ecken und die Verbindung zuschneiden. Ich schneide 7 cm breit, das hat sich gut bewährt. Beim falten und bügeln rolle ich mir das Binding auf, das erleichtert das feststecken. Das Nähen der Ecken gelingt besonders gut, wenn man so weit wie möglich zur Spitze hin näht.

Es gibt in verschiedenen blogs auch immer wieder Tutorials für ein maschinengenähtes Binding, das geht bestimmt schneller. Ich bevorzuge diese Variante, weil ich die Zeit, die ich zum festnähen des Bindings brauche, genieße um mich sozusagen von meinem Quilt zu verabschieden, denn schließlich haben wir eine lange Zeit miteinander verbracht: 7 Wochen!

Nun wünsche ich Euch ganz viel Spaß mit Eurem Quilt und freue mich auf Bilder auf der flickr-Seite Indian Soul Quilt Along.

Samstag, 19. März 2011

Indian Soul Quilt - 6. Woche

6. Woche: Sandwich legen und Quilting

Zunächst etwas über das Sandwich legen. Dazu gibt es im Netz jede Menge gute Tipps. Wahr ist, dass auch hier jeder seine eigene Methode entwickelt. Auf meinem Flur liegt zum Beispiel Teppichboden, der es mir ermöglicht ohne Klebestreifen zum fixieren auszukommen. Der Rückseitenstoff haftet auch so sehr gut. Zum Aufbringen des Vlies findet sich immer ein Helfer, allein ist es schwierig. Genauso wie beim Auflegen des Tops. Ich habe hier schon einmal genau erzählt, wie ich es mache, deshalb gehe ich dieses Mal nicht so ins Detail.

Die kommende Woche bringt uns mit unserem Quilt ein gutes Stück weiter und sie ist mir fast die liebste. Das ist kaum zu glauben, habe ich doch noch vor einem Jahr geradezu Schweißausbrüche bekommen, wenn ich nur ans Freemotion Quilting gedacht habe. Das ist es nämlich, was nun vor uns liegt (für die, die es wollen. Es geht natürlich auch jede andere Art von Quilting!).
Ich habe das meiste bei Elisabeth Hartmann gelernt. Alles andere ist Übung und die Art, die für jeden selbst die perfekte ist. So habe ich herausgefunden, dass mir das Quilten leichter fällt, wenn ich "in Bahnen" von einer Seite zur anderen herunter quilte. Dazu rolle ich meinen gut gesteckten Quilt an beiden Seiten bis auf meine "Quiltbahn" auf und schlage das untere Ende ein, so dass ein Päckchen entsteht. Das lege ich mir auf den Schoß und beginne zu quilten. Dabei schiebe ich das Fertige von mir weg.


Hier sieht man das "Päckchen" ganz gut. Ich beginne also an der Stelle, wo jetzt die untere Nadel zu sehen ist und arbeite mich mit dem Quiltmuster mit einer ungefähren Musterbreite von 15 cm zuerst nach rechts, und am Ende der Bahn (bestehend aus 2 Blockbreiten) zurück. So arbeite ich mich hin und her, bis ich an der anderen Seite des Quilts angekommen bin.


So sieht das erste Stück aus, ich habe hier gerade zwei Blockbreiten nach rechts gearbeitet und quilte nun zurück nach links. Das Meiste des Quilts liegt dabei als Päckchen auf meinem Schoß. Wichtig ist, den Tisch gut frei zu räumen, so dass nichts herunterfallen kann. Ich habe nur ein Kästchen für die Sicherheitsnadeln, die ich nach und nach beim quilten entfernen kann, auf dem Tisch stehen.


Vielleicht auch noch wichtig: Man braucht viel Garn. Ich nehme Maschinenquiltgarn (Madeira Cotona) und Titannadeln. Das lohnt sich, die Nadeln brechen nie und werden ja ganz schön hergenommen und der Faden sieht gut aus und ist reißfester, als "normales" Nähgarn.



Hier habe ich die fertige Bahn noch 2 Mal fotografiert, um wirklich genau zu zeigen, wie ich's meine. Als nächstes ist nun die nächst Bahn dran, und so weiter und so weiter, bis zum fertigen Ergebnis. Ich wünsche Euch viel Spaß in dieser Woche!

Montag, 14. März 2011

Mein April Bee Germany Block



geht in diesem Monat an Claudia. Die Aufgabe war, einen Block zu nähen, der in der Mitte von einem weißen Quadrat ausgeht und ohne Kurven oder Kreise auskommen muss. Schrägen waren erlaubt, ich habe dennoch darauf verzichtet und ganz grafisch gearbeitet. Das Ergebnis gefällt mir gut, die Stoffe sind so schön und passen so ganz und gar zu Claudia. Wer sich ihren blog "machen und tun" anschauen mag, wird diese Farbkombi wieder und wieder finden ohne dass man jemals Wiederholungen findet. Morge früh geht der Block in die Post und ich hoffe er gefällt.

Samstag, 12. März 2011

:: Indian Soul Quilt - 5. Woche

Rückseite planen, Stoff kaufen (oder aus dem Vorrat) und nähen



Ich liebe es, die Rückseiten meiner Quilts mitzugestalten, eine komplette Rückseite habe ich kaum einmal vernäht. Das hat zum einen optische Gründe, zum anderen aber auch preisliche. Ich arbeite oft große Reststücke für meine Rückseiten auf, integriere noch 3 oder 4 Blocks der Vorderseite oder verarbeite auf andere Weise Reststücke der Vorderseite zum Beispiel in einem Streifenmuster. Anregungen findet man auf den vielen blogs dazu ja genug.

Für den Indian Soul Quilt habe ich eine Stoffbahn mit 110 x 140 cm umrandet von weißem Stoff mit 27 cm breiten weißen Streifen geplant. Das Endformat wird 164 x 194 cm sein, so dass bei meinem 150 x 180 cm großem Quilt an jeder Seite ca. 5 cm überstehen, die Nahtzugaben inklusive.

Das ist eigentlich die wichtigste Info, man plant die Rückseite so, dass rundum ca 5 cm zum Top überstehen. Wie die Rückseite aussieht, also ob wie hier in meinem Vorschlag oder ganz anders, bleibt der Fantasie oder dem Stoffvorrat überlassen.

:: Manchmal muss es analog sein

Wenn es nämlich darum geht einen Rückseitenstoff für meine Indian Soul zu finden. Drum habe ich gestern mein Büro zugesperrt und bin in die Stadt in meinen Quiltshop gefahren. Auf dem Weg dorthin ist mir dann auch eingefallen, was ich tun möchte und so war die Stoffauswahl nicht schwer. Der orangefarbene ist aus der Kollektion "Nest" von Valorie Wells und wird von weißem Stoff (aus meinem Vorrat, hoffentlich reicht der noch!) umrandet sein. Mehr dazu gleich.


Kann man einen Quiltshop verlassen mit nur dem, was man braucht? Kann man nicht, denn dann dürfte ich nicht nach rechts und links gucken. Habe ich aber und diese Buchstabenstöffchen entdeckt. Sehr schön!

Freitag, 11. März 2011

:: Mein Erster

Ich habe ein bisschen in meinen Fotos gestöbert und bin dabei über mein Erstlingswerk gestolpert. Der ist ungefähr fünf Jahre alt, ca. 120 x 120 cm groß und komplett von Hand genäht. Ich hatte von Patchwork und Quilts keine Ahnung und habe diesen in Grün in einem Shaker-Laden am Jakobsplatz hier in München gesehen. Die Stoffe habe ich teilweise auf einer Handarbeitsaustellung, und aus meinen eigenen Beständen alter Puppenkleiderstoffe zusammengestellt. Sie sind alle sehr traditionell, ebenso wie das Muster. Mich hat damals wie heute das Leben der Shaker und Amish fasziniert und deshalb fand ich auch diesen Quilt so schön. Ich habe dann zuhause das Muster vorgezeichnet, mit Nahtzugaben und Y-Nähten gekämpft und irgendwie die Blöcke zusammengenäht. Gefüttert ist der Quilt mit Molton, wie gesagt, ich hatte keine Ahnung, von Vlies schon einmal gar nicht.

Aber hiermit fing alles an. Ausschlaggebend war der Spaß und die Entspannung beim Nähen und die tiefe Zufriedenheit beim Anschauen des fertigen Quilts. Das ist bis heute so geblieben.

Wenn ich diesen Quilt mit dem jetzt letzten vergleiche - wobei ein Vergleich ja kaum möglich ist – freue ich mich über den Weg, den ich seit dem gegangen bin. Mal ehrlich, ohne Internet wäre das mal ganz anders verlaufen. Wie viele Anregungen, Tutorials, und nicht zu vergessen Kontakte sich seit dem ergeben haben! Deshalb gehört dieser Quilt hierher, als Anfang von allem!

Donnerstag, 10. März 2011

:: Wann nähst Du denn mir mal einen Quilt?

Oh-oh, so eine Frage hat es in sich, oder? Sie kam von meinem Sohn. Natürlich hat er einen Quilt von mir. Aber er ist der Meinung, dass er einen neuen braucht. Einen, der seinen bald 12 Jahren besser gerecht wird. Okay, warum nicht mal einen Quilt nähen, der tatsächlich gebraucht wird. Mein Sohn hat sich meine Quiltbücher angeschaut und mein liebstes herausgesucht ...


... und daraus diesen Quilt. Puh! Er ist wunderschön, keine Frage. Aber eine Herausforderung, oder? Er soll Bettgröße bekommen, also ca. 140 x 220 cm. Das bedeutet viele, viele Blocks. ich habe schon einmal einen Quilt nach Elisabeth Hartmanns Anleitung genäht, das ging gut und so wird es hier sicher auch sein.



Ich habe in den letzten Wochen rote und blaue Stoffe gesucht und eingekauft. Bedingung war: keine Blümchen. Mit meiner Rot-Auswahl bin ich schon zufrieden, bei den Blaus bin ich mir noch nicht so sicher. Da ist das Internet-bestellen manchmal schwierig. Die Blautöne haben am Bildschirm deutlich harmonischer ausgesehen. Ich werde es trotzdem damit versuchen und auf die Wirkung des Musters vertrauen. Dazu wird es viel Kona-Snow geben, das wird die Farben einander angleichen.


Und diese Stoffe hier sind für die Rückseite. Sie entsprechen meiner Rot-Blau-Vorstellung am meisten! Ja, das wird meine Beschäftigung für die nächsten Monate sein, denke ich. Mal sehen, wie gut ich damit voran komme.

Mittwoch, 9. März 2011

Indian Soul Quilt - 4. Woche

Layout legen, Reihen nähen, Top zusammennähen.

Meine Blöcke sind fertig genäht! Puh, ich habe mich schwer beeilt, einige haben mich hier ja schon überholt. Aber dazu sind die Faschingstage gut, ich konnte endlich ein bisschen nähen. Ich bin sehr zufrieden mit meinen Blöcken, ich weiß nicht, welcher Stoff mir am besten gefällt. So, nun aber zur Aufgabe der 4. Woche:


Alle Blöcke zum Quilt auslegen. Dabei die Blöcke so legen, dass immer ein Uniblock auf einen Musterblock trifft. Und die Blöcke so drehen, dass immer eine gepatchte Seite auf eine glatte zu nähen ist. Ich habe festgestellt, dass mir der Quilt breiter und dafür kürzer besser gefällt. Hier kann man also noch variieren. Wenn das Layout stimmt, können die Reihen zusammengenäht werden. Bei den fertigen Reihen die Nahtzugaben abwechselnd nach links und nach rechts bügeln. Das erleichtert später das Zusammennähen der Reihen.


Sind alle Reihen genäht, wird das Top zusammengenäht. Ich habe immer 2 Streifen genäht, dann die 2 Streifen zusammen (einmal warn es drei) und zum Schluss die 2 großen Stücke. Auf diese Weise hat man nur ein Mal ein wirklich gr0ßes Stück durch die Maschine zu transportieren.



Und so sieht mein fertiges Top aus! Ich liebe es!