Samstag, 19. März 2011

Indian Soul Quilt - 6. Woche

6. Woche: Sandwich legen und Quilting

Zunächst etwas über das Sandwich legen. Dazu gibt es im Netz jede Menge gute Tipps. Wahr ist, dass auch hier jeder seine eigene Methode entwickelt. Auf meinem Flur liegt zum Beispiel Teppichboden, der es mir ermöglicht ohne Klebestreifen zum fixieren auszukommen. Der Rückseitenstoff haftet auch so sehr gut. Zum Aufbringen des Vlies findet sich immer ein Helfer, allein ist es schwierig. Genauso wie beim Auflegen des Tops. Ich habe hier schon einmal genau erzählt, wie ich es mache, deshalb gehe ich dieses Mal nicht so ins Detail.

Die kommende Woche bringt uns mit unserem Quilt ein gutes Stück weiter und sie ist mir fast die liebste. Das ist kaum zu glauben, habe ich doch noch vor einem Jahr geradezu Schweißausbrüche bekommen, wenn ich nur ans Freemotion Quilting gedacht habe. Das ist es nämlich, was nun vor uns liegt (für die, die es wollen. Es geht natürlich auch jede andere Art von Quilting!).
Ich habe das meiste bei Elisabeth Hartmann gelernt. Alles andere ist Übung und die Art, die für jeden selbst die perfekte ist. So habe ich herausgefunden, dass mir das Quilten leichter fällt, wenn ich "in Bahnen" von einer Seite zur anderen herunter quilte. Dazu rolle ich meinen gut gesteckten Quilt an beiden Seiten bis auf meine "Quiltbahn" auf und schlage das untere Ende ein, so dass ein Päckchen entsteht. Das lege ich mir auf den Schoß und beginne zu quilten. Dabei schiebe ich das Fertige von mir weg.


Hier sieht man das "Päckchen" ganz gut. Ich beginne also an der Stelle, wo jetzt die untere Nadel zu sehen ist und arbeite mich mit dem Quiltmuster mit einer ungefähren Musterbreite von 15 cm zuerst nach rechts, und am Ende der Bahn (bestehend aus 2 Blockbreiten) zurück. So arbeite ich mich hin und her, bis ich an der anderen Seite des Quilts angekommen bin.


So sieht das erste Stück aus, ich habe hier gerade zwei Blockbreiten nach rechts gearbeitet und quilte nun zurück nach links. Das Meiste des Quilts liegt dabei als Päckchen auf meinem Schoß. Wichtig ist, den Tisch gut frei zu räumen, so dass nichts herunterfallen kann. Ich habe nur ein Kästchen für die Sicherheitsnadeln, die ich nach und nach beim quilten entfernen kann, auf dem Tisch stehen.


Vielleicht auch noch wichtig: Man braucht viel Garn. Ich nehme Maschinenquiltgarn (Madeira Cotona) und Titannadeln. Das lohnt sich, die Nadeln brechen nie und werden ja ganz schön hergenommen und der Faden sieht gut aus und ist reißfester, als "normales" Nähgarn.



Hier habe ich die fertige Bahn noch 2 Mal fotografiert, um wirklich genau zu zeigen, wie ich's meine. Als nächstes ist nun die nächst Bahn dran, und so weiter und so weiter, bis zum fertigen Ergebnis. Ich wünsche Euch viel Spaß in dieser Woche!

Kommentare:

  1. Herzlichen Dank für den tollen Quilt-Tipp. Ich werde das beim nächsten Mal probieren. Meinen Riesenquilt habe ich diagonal mit einem Wellenzickzack abgequiltet. Der Quiltalong war super! Jetzt sollte ich nur noch endlich die Bilder einstellen. Liebe Grüsse Elisabeth

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  2. sehr schön dein neuer quilt.ich nehme beim free motion quilting immer eine normale nadel.danke für den tip mit der titannadel.muss ich unbedingt ausprobieren.susanne

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  3. hallole,
    ich weiss die frage passt nicht so wirklich zu deinem post... mit was für einer nähmaschine arbeitest du eigentlich. meine ist uralt, zickt immer dann rum, wenn sie´s nicht soll und ich möchte so gerne auch patchworken und quilten, aber nicht mit dieser maschine... auf gar keinen fall. freu mich auf deine antwort
    dorle
    deine quilst sind wunderschön

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  4. Hm, das passt schon! Meine Nähmaschine ist auch schon in die Jahre gekommen, eine Bernina und ich habe sie meiner Schwiegermutter zu verdanken. "In jeden Haushalt mit Kindern gehört eine Nähmaschine!" hat sie gesagt und richtig war's. Meine Maschine ist nix Besonderes, kein Stickprogramm, keine Elektronik. Ich denke, Deine Maschine funktioniert auch. Du brauchst keinen Porsche, versuchs einfach mal. Lieben Gruß

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